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Welche Haftung kann mir als VEFK drohen?

Der innerbetriebliche Schadensausgleich

Es gibt keine „spezielle VEFK-Haftung“, in der Regel fällt die VEFK unter die „normale Arbeitnehmer-Haftung“. Jeder Arbeitnehmer haftet grundsätzlich für durch ihn bei der Ausübung seiner Tätigkeit schuldhaft verursachten Schäden.

Zur Vermeidung unzumutbarerer Haftungsrisiken haben die Gerichte jedoch in jahrzehntelanger Rechtsprechung wichtige Grundsätze zur Begrenzung der Arbeitnehmerhaftung entwickelt („innerbetrieblicher Schadensausgleich“), die als ständige Rechtsprechung angesehen werden können. Diese Arbeitnehmerhaftung sieht ein mehrstufiges Haftungsmodell vor.

Zusätzlicher Schutz kann in großen Unternehmen, die über starke Betriebs- oder Personalräte verfügen und / oder Tarifverträgen unterliegen, dadurch entstehen, dass es hier weitere Haftungseinschränkungen gibt. Details zeigt die tabellarische Abbildung.

 

Informieren Sie sich weiterführend

Neben den hier beschriebenen arbeitsrechtlichen Aspekten können im Einzelfall natürlich auch noch straf- und  zivilrechtliche Aspekte sowie versicherungsrechtliche Aspekte von Bedeutung sein. Aber auch hier ist festzuhalten, dass sich bezüglich der VEFK-Tätigkeiten keine Besonderheiten ergibt; das heißt, bei schuldhaftem Handeln müssen sich alle Personen dieser Bewertung stellen, unabhängig davon, ob sie eine VEFK-Pflichtenübertragung unterzeichnet haben oder nicht.