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SEMINARE
ELEKTROTECHNIK

Die verantwortliche Elektrofachkraft - das klassische Grundseminar

Aufgaben und Kompetenzen der Elektrofachkraft und der verantwortlichen Elektrofachkraft

Das klassische Grundseminar "Die verantwortliche Elektrofachkraft" beschreibt die Aufgaben und Kompetenzen der Elektrofachkraft und der verantwortlichen Elektrofachkraft im Unternehmen:

In der betrieblichen Praxis vieler Unternehmen ist es sehr häufig so, dass der Unternehmer bzw. die Führungskräfte selbst keine Elektrofachkräfte sind und deshalb die Fachverantwortung in diesem Bereich nicht übernehmen können. Die in diesem Fall zu benennende „verantwortliche Elektrofachkraft“ (VEFK) übernimmt dann für das Gebiet der Elektrotechnik die Fach- und Aufsichtsverantwortung vom Unternehmer bzw. den im Betrieb zuständigen Führungskräften. Hier wird die Notwendigkeit, eine verantwortliche Elektrofachkraft im Unternehmen zu bestellen, deutlich. Zudem übernimmt jede Elektrofachkraft grundsätzlich aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, ihrer Kenntnisse und Erfahrungen sowie der Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen eine persönliche Fachverantwortung. Das Seminar erläutert vor diesem Hintergrund auch die Grundlagen der notwendigen betrieblichen Organisation, der zu treffenden Personal-Auswahl und der erforderlichen Aufsicht und Kontrolle.

Im Rahmen des Seminars erfahren Sie „Bewährtes“ und „wichtige Neuerungen“ für verantwortliche Elektrofachkräfte zu Organisation, Delegation und Pflichtenübertragung in Theorie und Praxis. Sie werden als Elektrofachkraft bzw. als verantwortliche Elektrofachkraft über den möglichen Umfang der Ihnen übertragbaren Aufgaben und der damit einhergehenden Kompetenzen und Verpflichtungen aufgeklärt. Sie erhalten zudem konkrete Arbeitshilfen für das Umsetzen Ihrer Verpflichtungen in die betriebliche Praxis.

Die verantwortliche Elektrofachkraft für den Bereich Hochvolt-Systeme von Fahrzeugen

Aufgaben und Kompetenzen der verantwortlichen Elektrofachkraft mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Elektro-Mobilität

Das Seminar "Die verantwortliche Elektrofachkraft für den Bereich Hochvolt-Systeme von Fahrzeugen" beschreibt die Aufgaben und Kompetenzen der Elektrofachkraft und der verantwortlichen Elekt-rofachkraft im Automobil- oder Automobilzulieferunternehmen:

In der betrieblichen Praxis vieler Unternehmen ist es sehr häufig so, dass der Unternehmer bzw. die Führungskräfte selbst keine Elektrofachkräfte sind und deshalb die Fachverantwortung in diesem Bereich nicht übernehmen können. Die in diesem Fall zu benennende „verantwortliche Elektrofachkraft“ (VEFK) übernimmt dann für das Gebiet der Elektrotechnik die Fach- und Aufsichtsverantwortung vom Unternehmer bzw. den im Betrieb zuständigen Führungskräften. Hier wird die Notwendigkeit, eine verantwortliche Elektrofachkraft im Unternehmen zu bestellen, deutlich. Das Seminar erläutert vor diesem Hintergrund auch die Grundlagen der notwendigen betrieblichen Organisation, der zu treffenden Personal-Auswahl und der erforderlichen Aufsicht und Kontrolle. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Fragenstellung aus dem Bereich der Elektro-Mobilität.

Im Rahmen des Seminars erfahren Sie „Bewährtes“ und „wichtige Neuerungen“ für verantwortliche Elektrofachkräfte zu Organisation, Delegation und Pflichtenübertragung in Theorie und Praxis. Sie werden als Elektrofachkraft bzw. als verantwortliche Elektrofachkraft über den möglichen Umfang der Ihnen übertragbaren Aufgaben und der damit einhergehenden Kompetenzen und Verpflichtungen aufgeklärt. Sie erhalten zudem konkrete Arbeitshilfen für das Umsetzen Ihrer Verpflichtungen in die betriebliche Praxis.

Insbesondere im Bereich der Elektro-Mobilität müssen sich die Automobilhersteller und -zulieferer auf neue Rahmenbedingungen einstellen. Die gesamte Branche muss sich – durch die zunehmend wichtigeren Fahrzeuge mit Hochvolt-Systemen - auf komplexere elektrische Gefährdungen einstellen. Spannungs-, Strom- und damit auch Energiekenngrößen sind sowohl im Privat- wie auch im Nutzfahrzeugbereich enorm angestiegen. Heute sind in diesem Bereich 400-V-Drehstromsysteme, energiereiche Hochvolt-Batterien und Frequenzumrichter an der Tagesordnung. Die einfache Fahrzeugelektrik von gestern ist also zur umfangreichen elektrischen Anlage mutiert. Aus diesem Grund unterstützen wir in diesem Bereich durch Beratung und Schulung bei der Einführung intelligenter und individueller Verantwortlicher-Elektrofachkraft-Konzepte. Aus diesem Grund müssen sowohl die Mitarbeiter der Leitungsebene, also die verantwortlichen Elektrofachkräfte, als auch die Mitarbeiter der verschiedenen Fachebenen entsprechend qualifiziert werden, so dass sie die Gefährdungen erkennen können und die erforderlichen Schutzmaßnahmen einleiten können.

Grundzüge und praktische Aspekte beim Aufbau einer rechtssicheren Organisationsstruktur im elektrotechnischen Betriebsteil

Richtig organisieren, delegieren und kontrollieren – Crash-Kurs für Unternehmer, Geschäftsführer, leitende Angestellte, Werkleiter oder Niederlassungsleiter ohne elektrotechnischen Background

Das Seminar bietet in Crash-Kurs-Form einen guten Überblick und einen umfassenden Einstieg für "Nicht-Elektrofachkräfte in Führungspositionen, die jedoch für elektrotechnische Betriebsteile verantwortlich sind.

Alle Unternehmen, die elektrotechnische Einrichtungen planen, errichten, betreiben oder instand halten, sind gut beraten, wenn sie eine verantwortliche Elektrofachkraft bestellen. In der betrieblichen Praxis vieler Unternehmen ist es häufig so, dass der Unternehmer bzw. die Führungskräfte keine Elektrofachkräfte sind und deshalb die Fach- und Führungsverantwortung für den Elektrobereich nicht selbst übernehmen können. In diesem Fall kann und sollte eine verantwortliche Elektrofachkraft vom Unternehmer mit der Leitung des elektrotechnischen Betriebs oder Betriebsteils betraut werden. Die Notwendigkeit, eine oder mehrere verantwortliche Elektrofachkräfte zu beauftragen, um den elektrotechnischen Unternehmensbereich rechtssicher zu organisieren, wird im Seminar deutlich herausgearbeitet. Das Seminar erläutert die juristischen und fachpraktischen Grundlagen der Organisation des elektrotechnischen Betriebsteils und bringt den Teilnehmern zudem konkrete, in der betrieblichen Praxis erprobte Arbeitshilfen für die praktische Umsetzung näher.

Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der Pflichtenübertragung und der Delegation von Unternehmeraufgaben. Das Seminar erläutert vor diesem Hintergrund auch die Grundlagen der notwendigen betrieblichen Organisation, der zu treffenden Personal-Auswahl und der erforderlichen Aufsicht und Kontrolle.

Betriebssicherheitsverordnung und Technische Regeln für Betriebssicherheit in der Elektrotechnik richtig umsetzen

Was kommt nach der BGV A3?

Das Seminar stellt die in der Elektrotechnik wichtiger Technischer Regeln für Betriebssicherheit dar und stellt sie der BG-Vorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ BGV A3 gegenüber.

Die Unfallverhütungsvorschrift BGV A3 und ihre Vorgängerversionen VBG 4 und BGV A2 schreiben als autonome Rechtsnormen der Berufsgenossenschaften den für erforderlich gehaltenen sicherheitstechnischen Stand im Bereich der elektrischen Anlagen und Betriebsmittel seit dem Anfang des Jahres 1979, also seit rund dreißig Jahren, fest.

Seit dem 12. November 2007 ist allerdings – in der Praxis bzw. von den Praktikern trotz Bekanntmachung weitgehend unbemerkt – die Technische Regel für Betriebssicherheit 2131 „Elektrische Gefährdungen“ (TRBS 2131) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bzw. durch die Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt veröffentlicht worden. Diese Technische Regel konkretisiert die seit 2002 existierende Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) hinsichtlich der Ermittlung und Bewertung von elektrischen Gefährdungen sowie der Ableitung von geeigneten Maßnahmen. Die am 16.07 2010 vollzogene Zurückziehung der TRBS 2131 aus formaljuristischen Gründen ändert die Situation unter fachlichen Aspekten nur wenig. Das Seminar gibt einen ausführlichen Überblick über die derzeitige Situation und auch über die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geplante weitere Vorgehensweise bezüglich einer Neufassung der TRBS 2131.

In Abhängigkeit von übertragener Aufgabe und persönlicher Qualifikation muss jeder Betroffene (Unternehmer, (verantwortliche) Elektrofachkraft, unterwiesene Person, etc.) sein persönliches Verhältnis zur sich ändernden Vorschriftensituation definieren.

Anforderungen an befähigte Personen im Bereich der Elektrotechnik

Umsetzung der Betriebssicherheitsverordnung und der Technischen Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1203 im Bereich der Elektrotechnik

Sind Elektrofachkräfte gemäß BGV A3 und DIN VDE 0105-100 "automatisch" auch befähigte Per-sonen im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung und der Technischen Regel für Betriebssicher-heit TRBS 1203?

In der Praxis herrscht derzeit bei elektrotechnisch ausgebildeten Führungskräften und selbst bei verantwortlichen Elektrofachkräften eine große Unsicherheit bezüglich der oben aufgeworfenen Fragestellung. Die häufigste Entgegnung auf die Frage der Befähigung lautet lapidar: "Wieso sollte der Mitarbeiter nicht befähigt sein? Er hat doch eine Elektro-Ausbildung absolviert."
Das Seminar gibt zunächst einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen des staatlichen Arbeitsschutzsystems mit den „Kernbausteinen“ Betriebssicherheitsverordnung und Technischen Regeln für Betriebssicherheit. Anschließend wird die TRBS 1203 und weitere wichtige Regelwerke und Aspekte rund um die Thematik „Befähigte Person“ ausführlich vorgestellt und diskutiert. Das Seminar grenzt zudem die Begriffe „Elektrofachkraft“ und „befähigte Person“ ausführlich gegeneinander ab und stellt die Aufgaben- und Arbeitsfelder beider Personenkreise gegenüber. Das Seminar wird durch die Vorstellung verschiedener schriftlicher Beauftragungsvarianten für befähigte Personen abgerundet.

Schaltberechtigung Mittelspannung

Basisqualifikation und Grundlagen - allgemein oder speziell für Windenergieanlagen

Es hat sich in der Praxis durchgesetzt, dass in energiereichen elektrischen Anlagen oder in Anlagen mit Spannungen über 1 kV nur ausgebildete und bestellte Personen Schalthandlungen durchführen. Das Seminar bietet hierzu die theoretische Basis. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Planung und Durchführung des praktischen Ausbildungsteils in Ihrem Unternehmen.

Dieses Seminar vermittelt die theoretischen Grundlagen zum Thema, die Schaltpraxis muss unmittelbar im Unternehmen vermittelt werden. Auch diesen Prozess unterstützt Ensmann Consulting in Abstimmung mit dem Auftraggeber.

Theoretische Grundlagen des Arbeitens unter Spannung im Elektrobereich

AuS-Spezialausbildung Teil 1: Theoretische Grundlagen gemäß BGR A3 und DIN VDE 0105-100

Das Arbeiten unter Spannung ist im Elektrobereich seit jeher ein vieldiskutiertes Thema. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen und die entsprechenden Vorschriften geändert bzw. sind aktualisiert und modernisiert worden. Dieses Seminar vermittelt die theoretischen Grundlagen, die Verständnis schaffen um später sicherer unter Spannung arbeiten zu können.

Elektrische Anlagen, Geräte sowie Schutz- und Hilfsmittel haben sich in dieser Zeit ebenfalls zum Positiven hin verändert. Nichtsdestotrotz gehen von unter Spannung stehenden Teilen auch zukünftig besondere Gefährdungen aus und erfordern daher sowohl in der theoretischen Ausbildung der Beschäftigten wie auch in der betrieblichen Praxis eine besondere Würdigung.

Dieser erste Seminarteil (Theorie) erfüllt in Verbindung mit dem zweiten Seminarteil (Praxis) die Forderung einer Spezialausbildung AuS nach VDE 0105 Abs. 6.3.2 und BGR A3 Abs. 3.2. Die Befähigung wird nach bestandener theoretischer und praktischer Abschlussprüfung mit einem qualifizierten Zertifikat und einem AuS-Pass nachgewiesen.

Praxis des Arbeitens unter Spannung im Elektrobereich

AuS-Spezialausbildung Teil 2 und Abschlussprüfung : Praktische Ausbildung gemäß BGR A3 und DIN VDE 0105-100

Dieser zweite Seminarteil (Praxis) erfüllt in Verbindung mit dem ersten Seminarteil („Theoretische Grundlagen des Arbeitens unter Spannung im Elektrobereich“) die Forderung einer Spezialausbildung AuS nach VDE 0105 Abs. 6.3.2 und BGR A3 Abs. 3.2. Die Befähigung wird nach bestandener theoretischer und praktischer Abschlussprüfung mit einem qualifizierten Zertifikat und einem AuS-Pass nachgewiesen.

Es handelt sich um ein (in der Regel) eintägiges Aufbau-Seminar. Durch die begrenzte Teilnehmerzahl ist eine individuelle Betreuung der Teilnehmer durch den Referenten bei den Praxisübungen gewährleistet.

Praktische Umsetzung und Anwendung von Arbeiten unter Spannung in Ihren Betriebsanlagen nach Ihren Gefährdungsbeurteilungen und Ihren AuS-Arbeitsaufträgen und Betriebs- / Arbeitsanweisungen mit abschließenden Arbeitsproben und dokumentierter Prüfung. In der Regel lassen sich folgende Bereiche untergliedern:

  • AuS in Anwendung der 5 Sicherheitsregeln,
  • AuS in Schalt- bzw. Verteilungsanlagen,
  • AuS in Kabelanlagen (Kunststoffkabel, Gürtel-/ Messekabel),
  • AuS in Zähler- und Wandleranlagen mit Fernwirk- und Schutztechnik,
    • Hausanschlüsse und Zählerschränke
    • Sicherungssysteme (NH-Sicherungen, Diazed- und Neozed-Sicherungen)
    • Zählerplätze und Zählertypen
      (Wechsel-, Drehstrom-, Doppeltarif- und eHZ-Zähler, Schaltgeräte und Relais
    • Erkennen und beurteilen von manipulierten Kundenanlage
  • AuS für Reinigung von NS- und MS-Anlagen oder
  • AuS nach Ihren betrieblichen individuellen Vorgaben.

Die DIN VDE 0105-100 (2009-10) im Unternehmen richtig umsetzen

Elektrische Anlagen sicher betreiben

Wichtige Änderungen in der neuen Norm zum Betrieb elektrischer Anlagen und Vorstellung von konkreten Umsetzungsvorschlägen

Den bekannten und vielfältigen Nutzen der Elektrizität stehen auf der anderen Seite auch Gefahren gegenüber, die von elektrischen Anlagen ausgehen. Wenn elektrische Anlagen jedoch gemäß dem Stand der Technik errichtet und betrieben werden, so sind Gefahren beherrschbar und eine sichere Anwendung der Elektrizität möglich.

Aus diesem Grund vermittelt bzw. frischt das Seminar zur neuen DIN VDE 0105-100 das elektrotechnische Normen-Wissen auf, was Sie benötigen um beispielsweise Arbeiten unter Spannung sicher durchzuführen oder in der Nähe von oder an elektrischen Anlagen „sicher zu arbeiten“ oder diese nach dem Stand der Technik in Stand zu halten. Besonders bei Arbeiten in der Nähe von und an elektrischen Anlagen sind die Unfälle nicht selten auf bewusstes oder unbewusstes sicherheitswidriges Verhalten zurückzuführen. Viele Unfälle die sich täglich ereignen, wären unter Beachtung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zu verhindern. In der Einleitung der zitierten Norm heißt es wörtlich „Die besten Vorschriften und Anweisungen sind wertlos, wenn nicht alle Personen, die an, mit oder in der Nähe von elektrischen Anlagen arbeiten, mit diesen Festlegungen und allen gesetzlichen Anforderungen vollkommen vertraut sind und sie strikt einhalten.“ Diese Aussage und das im Seminar vermittelte und erarbeitete Wissen soll den Teilnehmer nachhaltig zur Auseinandersetzung und zur tatsächlichen Anwendung und Umsetzung der Norm in ihrem täglichen Arbeitsumfeld motivieren. Fazit: Wenn Sie als Unternehmen elektrische Anlagen betreiben und dadurch in den Anwendungsbereich der DIN VDE 0105-100 fallen, dann ist dieses Seminar zur neuen DIN VDE 0105-100 ein „Muss“ für Sie.

Pflichtenübertragung im elektrotechnischen Betriebsteil

Grundlegendes zu den Themen Organisation, Auswahl und Kontrolle sowohl für "Nicht-Elektrofachkräfte" als auch für verantwortliche Elektrofachkräfte

In der betrieblichen Praxis vieler Unternehmen ist es sehr häufig so, dass der Unternehmer bzw. die Führungskräfte selbst keine Elektrofachkräfte sind und deshalb die Fachverantwortung in diesem Bereich nicht übernehmen können.

Die in diesem Fall zu benennende „verantwortliche Elektrofachkraft“ (VEFK) übernimmt dann für das Gebiet der Elektrotechnik die Fach- und Aufsichtsverantwortung vom Unternehmer bzw. den im Betrieb zuständigen Führungskräften. Hier wird die Notwendigkeit, eine verantwortliche Elektrofachkraft im Unternehmen zu bestellen, deutlich.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt in der Pflichtenübertragung und der Delegation von Unternehmeraufgaben. Das Seminar erläutert vor diesem Hintergrund auch die Grundlagen der notwendigen betrieblichen Organisation, der zu treffenden Personal-Auswahl und der erforderlichen Aufsicht und Kontrolle.
Im Rahmen des Seminars erfahren Sie „Bewährtes“ und „wichtige Neuerungen“ für verantwortliche Elektrofachkräfte zu Organisation, Delegation und Pflichtenübertragung in Theorie und Praxis

Basis-Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten

Erwerb der Fachkunde nach BGV A3 und BGG 944 mit schriftlicher Abschlussprüfung

Das Seminar dient dem Erwerb der Fachkunde nach BGV A3 und BGG 944 um als „Elektrofach-kraft für festgelegte Tätigkeiten“ beispielsweise in Industrie-, Service-, Energieversorgungs- und Montageunternehmen oder im Haustechnikbereich tätig werden zu können.

In diesen Arbeitsbereichen fallen bei der Inbetriebnahme, Instandhaltung ebenso im Kundendienst elektrotechnische Tätigkeiten an, die von nur Elektrofachkräften durchzuführen sind. Diese Tätigkeiten wurden in der Vergangenheit jedoch zunehmend auch von "Nichtelektrofachkräften" durchgeführt. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurde vor einigen Jahren in der Durchführungsanweisung der Unfallverhütungsvorschrift "Elektrische Anlagen und Betriebsmittel" (BGV A3) in § 2 Absatz 3 der Begriff "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" aufgenommen und anschließend in der BGG 944 Ausbildungskriterien für diesen Personenkreis beschrieben.
Die einzelnen Unternehmen verfolgen jedoch aufgrund ihrer unterschiedlichen Einsatzanforderungen ihrer Mitarbeiter für „Elektrofachkräfte für festgelegte Tätigkeiten“ verschiedene fachliche Vertiefungsrichtungen, die nicht alle in einem einzigen Seminar vermittelt werden können. Deshalb werden in diesem Seminar schwerpunktmäßig die allgemein gültigen fachübergreifenden Grundlagen behandelt.
Das Seminar endet mit einer schriftlichen Abschlussprüfung in Multiple-Choice-Form. Die Teilnehmer erhalten sowohl eine Teilnahmebestätigung als auch – bei entsprechendem Prüfungsergebnis - ein Prüfungszertifikat nach BGG 944 mit detaillierter Auflistung der vermittelten Inhalte und Tätigkeiten.
Die Teilnehmer dieses Kurses müssen im eigenen Betrieb zusätzlich eine fachspezifische, praktische Ausbildung und Einarbeitung für ihre jeweiligen gleichartigen und wiederkehrenden festgelegten Tätigkeiten unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft durchlaufen. Art und Umfang der notwendigen Ausbildung, Prüfung und praktischen Einarbeitung muss betriebsspezifisch ermittelt werden und liegt im Verantwortungsbereich der dortigen verantwortlichen Elektrofachkraft.

Organisation des Einsatz von Elektrofachkräften für festgelegte Tätigkeiten

Voraussetzungen und Rahmenbedingungen nach BGG 944 inklusive Ist-Aufnahme der Situation und kurzer Machbarkeits-Analyse für Ihr Unternehmen

Dieses Seminar richtet sich ausdrücklich an betriebliche Vorgesetzte bis hin zum Unternehmer bzw. der verantwortlichen Elektrofachkraft, also an Personen, die letztlich kraft ihrer Stellung im Betrieb für die Abläufe, Aufgabenverteilung und Kontrollen verantwortlich sind.

Das Seminar kann auch mit einer kurzen Analyse und Beratung verbunden werden, die auf die konkreten Bedürfnisse in Ihrem Unternehmen eingeht.

Elektrotechnisch unterwiesene Person

Basisqualifikation und Grundlagen der formalen Bestellung

Für bestimmte, in der betrieblichen Praxis anfallende Tätigkeiten, muss ein Mitarbeiter gemäß den geltenden elektrotechnischen Vorschriftenwerken mindestens die Qualifikation einer „elektrotechnisch unterwiesenen Person“, kurz EUP, haben:

Reinigen elektrischer Anlagen bzw. elektrischer und abgeschlossener elektrischer Betriebsstätten, Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile, Feststellen der Spannungsfreiheit, gelegentliches Handhaben von Stellgliedern in der Nähe unter Spannung stehender Teile sind beispielsweise Tätigkeiten für die eine solche Qualifikation erforderlich ist. Der elektrotechnisch unterwiesenen Person können – im Rahmen des in der BGV A3 erlaubten Umfanges und unter Leitung und Aufsicht – Arbeiten (Errichtung, Änderung und Instandhaltung) an elektrischen Anlagen oder in der Nähe elektrischer Anlagen und der Aufenthalt in abgeschlossenen elektrischen Betriebsstätten gestattet werden. Die elektrotechnisch unterwiesene Person wird gemäß unter aufgeführter Themen über die möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten sowie über die notwendigen Schutzmaßnahmen unterwiesen.

 

Die Teilnehmer dieser Unterweisung müssen gegebenenfalls – wenn fachliche Fertigkeiten vermittelt werden sollen - im eigenen Betrieb zusätzlich eine praktische Unterweisung erhalten. Die Bestellungsurkunde wird dem Teilnehmer nach dem Seminar ausgehändigt und muss vom Betrieb – falls erforderlich - nach erfolgter praktischer Einweisung in Kraft gesetzt werden.

Aufbauseminar Elektrotechnik

Auf- und Ausbau elektrotechnischer Kenntnisse

Mit wachsendem Anspruch an das technische Fachwissen von kaufmännischer Mitarbeitern aus Vertrieb, Kundenbetreuung, Service, Einkauf, etc. und mit ebenfalls steigendem Anspruch an die zu übernehmenden Aufgaben bei elektrotechnisch unterwiesenen Personen und Elektrofachkräf-ten müssen die elektrotechnischen Kenntnisse ausgebaut und vertieft werden.

Die elektrotechnischen Grundlagen bilden in beiden Fällen das notwendige und feste Fundament für die verschiedenen Qualifikationsstufen der Elektrotechnik, wie beispielsweise die „elektrotechnisch unterwiesene Person“ oder die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ sowie für Nicht-Elektrofachkräfte, die aus beruflichen Gründen auf praxisorientierte elektrotechnische Kenntnisse angewiesen sind.

Hier setzt dieses Seminar an, in welchem den Teilnehmern die weiterführenden elektrotechnischen Grundlagen praxisnah vermittelt werden. Zu diesem Thema wird auch eine Basisveranstaltung „Grundseminar Elektrotechnik - Ein übersichtlicher Einstieg in ein komplexes Thema“ angeboten. 

Grundlagen der Elektrotechnik

Ein übersichtlicher Einstieg in ein komplexes Thema

Das Verständnis und die Kenntnis der elektrotechnischen Grundlagen kann für ganz unterschiedliche Personenkreise in einem Unternehmen von Bedeutung sein ...

1.    Einerseits müssen Personen, die mit elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln umgehen die Grundlagen der Elektrotechnik verstanden und verinnerlicht haben, denn die Grundlagenkenntnisse sind sowohl bei der fachlichen Umsetzung von Arbeitsaufträgen als auch zum Erkennen und Beurteilen der Gefahren des elektrischen Stroms bei der Vergabe von Arbeitsaufträgen unerlässlich.

2.    Andererseits ist im Rahmen einer umfassenden und gegebenenfalls spartenübergreifenden Kundenbetreuungs-, Einkaufs- oder Vertriebsorganisation in einem Unternehmen zunehmend (elektro-) technisches Grundverständnis der bisher kaufmännisch geprägten Mitarbeiter gefordert.

Die elektrotechnischen Grundlagen bilden in beiden Fällen das notwendige und feste Fundament für die verschiedenen Qualifikationsstufen der Elektrotechnik, wie beispielsweise die „elektrotechnisch unterwiesene Person“ oder die „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten“ sowie für Nicht-Elektrofachkräfte, die auf praxisorientierte elektrotechnische Grundkenntnisse angewiesen sind. Das Seminar führt die Teilnehmer strukturiert und fundiert an die elektrotechnischen Zusammenhänge heran und hilft ihnen ihre tägliche Arbeit kompetent und sicher auszuführen. Zu diesem Thema wird auch eine Folgeveranstaltung „Aufbauseminar Elektrotechnik zum Auf- und Ausbau der elektrotechnischen Kenntnisse“ angeboten.